𝗙𝗥𝗜𝗘𝗗𝗘𝗡 𝗔𝗨𝗦, 𝗦𝗧𝗔𝗥𝗟𝗜𝗡𝗞 𝗔𝗨𝗦 – 𝗨𝗡𝗗 𝗗𝗜𝗘 𝗠𝗢𝗥𝗔𝗟?
Im Internet wird gerade kräftig darüber diskutiert, ob die USA der Ukraine weniger Geheimdienstinformationen geben und ob Elon Musks Starlink für ukrainische Militäreinsätze eingeschränkt wurde. Bei Starlink gibt es tatsächlich Meldungen über Einschränkungen, die bestimmte militärische Einsätze beeinträchtigen sollen. Von einem kompletten Abschalten über der Ukraine kann bisher aber keine Rede sein. Auch beim Austausch von Geheimdienstinformationen ist die Lage widersprüchlich: Aus Kyjiw kommen Vorwürfe, Washington sagt, die Weitergabe gehe weiter.
Was davon am Ende stimmt und was politische Drohkulisse ist, wird sich zeigen. Lautstark wird jedenfalls schon gepoltert – besonders von Selenskyj. Dabei sollte man nicht vergessen, wie stark dieser Krieg von Staaten unterstützt wird, die selbst keine Kriegspartei sind: mit Geld, Waffen, Ausbildung und Geheimdienstinformationen.

Machen wir uns nichts vor: Ohne diese Unterstützung wäre der Krieg vermutlich nicht so weit gekommen. Zu Beginn gab es Verhandlungen und einen angeblich fast unterschriftsreifen Friedensvertrag, bei dem die Ukraine besser dagestanden haben soll als heute. Doch einigen der „Willigen“ passte dieser Weg offenbar nicht.
Und wenn ich dann höre, in der Ukraine werde die Sicherheit Europas verteidigt, frage ich mich schon, wessen Sicherheit und wessen Interessen eigentlich gemeint sind. Die der Menschen, die dort sterben? Oder die Interessen der Rüstungskonzerne und all jener, die sich an Kriegen bereichern? Das wäre schließlich nicht das erste Mal.
Also: Starlink abschalten? Geheimdienstinformationen einstellen? Auch Hinweise vor Angriffen und Informationen über militärische Ziele nicht mehr weitergeben? Das klingt auf dem Papier vielleicht nach einem einfachen Hebel. In der Wirklichkeit geht es dabei aber um Menschenleben, militärische Entscheidungen und darum, ob der Krieg weiter angeheizt oder endlich beendet wird.
Frieden lässt sich nicht herbeiführen, indem man einfach den Router aus der Steckdose zieht. Aber vielleicht sollte man endlich genauso viel Energie in ernsthafte Verhandlungen stecken wie in Waffenlieferungen und neue Drohungen.
Was meint ihr?
Veröffentlicht mit Welako
Korrekt!
Darum gehören die Kriegstreiber und Menschenfresser für den Rest ihres Lebens hinter Gitter.