𝗛𝗘𝗨𝗧𝗘 𝗜𝗦𝗧 𝗗𝗘𝗥 𝟳. 𝗢𝗞𝗧𝗢𝗕𝗘𝗥

in #deutsch • 8 days ago

𝗨𝗡𝗗 𝗜𝗡 𝗠𝗘𝗜𝗡𝗘𝗠 𝗥𝗢𝗠𝗔𝗡 𝗙𝗘𝗜𝗘𝗥𝗧 𝗗𝗜𝗘 𝗗𝗗𝗥 𝗜𝗛𝗥𝗘𝗡 𝟳𝟳. 𝗚𝗘𝗕𝗨𝗥𝗧𝗦𝗧𝗔𝗚!
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Ja, richtig gelesen. In meinem Buch besteht die DDR im Jahr 2026 noch immer. Und am 7. Oktober wird gefeiert. Mit Marktständen, Musik, Begegnungen und Bratwurst. Schließlich kann man über die Zukunft eines Landes diskutieren – aber bitte nicht auf nüchternen Magen. 😂
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Das Bild zu diesem Beitrag findet ihr tatsächlich im Buch. Wenn ihr es aufklappt, begrüßt euch gleich auf der ersten Seite dieses Motiv: der Gothaer Hauptmarkt mit dem Rathaus, Menschen zwischen den Ständen und dem Schild „77 Jahre DDR. Weil wir geblieben sind.“ Ihr seid also schon mitten in dieser anderen Geschichte, bevor ihr überhaupt angefangen habt zu lesen.
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In „Was wäre, wenn wir geblieben wären?“ nehme ich euch mit in eine fiktive Welt, in der die DDR nach 1989 einen anderen Weg gegangen ist. Sie hat sich politisch und wirtschaftlich reformiert. Menschen gestalten ihr Land mit, soziale Sicherheit und persönliche Freiheit gehören zusammen, und eine Gesellschaft soll ihre Mitglieder unterstützen und ihnen zugleich etwas zutrauen. Auch ein Amt darf gelegentlich etwas Sinnvolles zustande bringen. Ich weiß, an dieser Stelle wird die Fantasie des Lesers besonders gefordert.
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Dabei bedeutet „geblieben“ für mich mehr als einen unveränderten Wohnort. Es geht darum, an dem Wunsch festzuhalten, dieses Land zu verändern – und aus diesem Wunsch etwas zu machen.
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Wie das im Roman klingt? In der Rede zum 7. Oktober steht diese Passage:
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„Auf den Plakaten in dieser Stadt steht: Siebenundsiebzig Jahre DDR, weil wir geblieben sind. Das ist richtig. Aber es ist nur die halbe Wahrheit. Wir sind nicht einfach geblieben. Wir sind geblieben und haben etwas getan. Jemand hat repariert. Jemand hat zugehört. Jemand hat gefragt. Jemand hat widersprochen. Und jemand hat einen Kuchen gebacken, obwohl niemand offiziell Kuchen angeordnet hat.“
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Rainer rief:
„Kuchen muss man nicht anordnen!“
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„Danke, Rainer. Der Staat nimmt das zur Kenntnis.“
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So ungefähr funktioniert diese Geschichte: Zwischen politischen Gedanken und gesellschaftlichen Veränderungen stehen Menschen mit ihren Eigenheiten, ihrem Humor und ihrem ganz normalen Alltag. Selbst am Staatsfeiertag muss irgendjemand den Kuchen backen. Eine entsprechende Verordnung macht ihn erfahrungsgemäß auch nicht saftiger.
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Viele Ereignisse stammen aus meinem eigenen Leben: die Geburt meines Sohnes, der Tod meines Bruders und meiner Mutter, Beziehungen, Freundschaften und Erinnerungen. Die Welt ist fiktiv, vieles darin ist sehr persönlich. Deshalb darf gelacht werden, aber manchmal bleibt einem auch ein Kloß im Hals.
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Ob es so hätte kommen können? Wir werden es nie erfahren. In diesem Roman könnt ihr aber erleben, wie es vielleicht gewesen wäre.
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Das Buch kostet 35 Euro. Sichert euch gern ein Exemplar im Vorverkauf – die Auslieferung ist rechtzeitig vor Weihnachten vorgesehen. Dann lässt sich zwischen Weihnachtsessen und Familienbesuch auch einmal eine ganze Republik reformieren.
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Bestellen könnt ihr das Buch direkt hier:
https://ddr20buch.de
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Teilt den Beitrag gern dort, wo ihr Menschen vermutet, die sich für diese Geschichte interessieren könnten. Vielleicht kennt ihr jemanden, der bei „Was wäre, wenn?“ gern etwas länger nachdenkt.


Veröffentlicht mit Welako

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Ach bin ich froh, das dem nicht so is.t 😊